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Unterschriftensammlung für Familienzeit-Initiative hat begonnen

Eine angemessene und bezahlte Elternzeit für Mütter und Väter nach der Geburt ihres Kindes verlangt die Familienzeit-Initiative. Die Elternzeit soll den heutigen Mutterschafts- und Vaterschaftsurlaub ersetzen und aus der Erwerbsersatzordnung bezahlt werden.

Agentur
sda
01.04.25 - 08:48 Uhr
Politik
Eine angemessen lange und bezahlte Elternzeit für Mütter und Väter: Das fordert die Familienzeit-Initiative. Am Dienstag hat die Unterschriftensammlung begonnen. (Themenbild)
Eine angemessen lange und bezahlte Elternzeit für Mütter und Väter: Das fordert die Familienzeit-Initiative. Am Dienstag hat die Unterschriftensammlung begonnen. (Themenbild)
KEYSTONE/GAETAN BALLY

Am Dienstag wurde der Initiativtext im Bundesblatt veröffentlicht. Die Initiantinnen und Initianten haben bis 1. Oktober 2026 Zeit, um die für das Zustandekommen nötigen 100'000 Unterschriften zusammenzubringen.

Sagen Volk und Stände Ja dazu, müsste fünf Jahre später die Umsetzung der Initiative stehen. Für die ersten zehn Jahre fordert der Initiativtext je 18 Wochen Elternzeit für Väter und Mütter, die grundsätzlich nacheinander bezogen werden müssen. Die Elternzeit kann nicht von einem Elternteil auf den anderen übertragen werden.

Die Höhe der Entschädigung für die Elternzeit orientiert sich grundsätzlich an den Beträgen für Militär- und Zivildienst. Dabei sieht die Initiative vor, dass bei den niedrigsten Löhnen eine Elternzeit-Entschädigung in Höhe des vollen Salärs bezahlt wird.

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